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Im DVDV kann je Dienst und Kommune ein Empfangspunkt hinterlegt werden.

Das heißt: Jede Kommune muss für jeden OSCI-fähigen Dienst den Empfangspunkt festlegen und bereitstellen. Der Empfangspunkt kann sein:

  • ein XTA-Server
  • ein File Server
  • ein Postfach
  • ein OSCI-Client

Aus dem Intermediärs-Postfach für die Kommune können Daten abgerufen werden. Ob die XML-Datei oder das PDF des Antrags oder beides ins Intermediärs-Postfach gesendet wird, entscheidet die Kommune. Der XTA-Server filtert die für ihn eingestellten Anteile (PDF und/oder XML) raus. Das ist eine Alternative zum Aufruf des Portal-Postfachs.

Die Daten dürfen erst dort entschlüsselt werden, wo sie auch weiterverarbeitet werden.

Die ideale Ausgestaltung des Empfangspunktes hängt somit von den Gegebenheiten in Ihrem zuständigen Fachamt ab: Welches sind die weiterverarbeitenden Systeme, und wo sind sie betrieben?

Zur Festlegung des Empfangspunktes ist also der Betreiber des Fachverfahrens (bzw. der E-Akte oder des sonstigen weiterverarbeitenden Systems) einzubinden. Der Betreiber muss die empfangenen Datenpakete am Entschlüsselungspunkt empfangen.

Der Entwickler bzw. Hersteller des weiterverarbeitenden Systems muss die strukturierten Daten in die Ziel-Software aufnehmen können. Unsere gemeinsamen OZG-Projekte binden in der Regel die Hersteller bereits bei der Erarbeitung der Datenstandards ein, sodass diese hierauf vorbereitet sind.

Ihre Behörde kann die Daten aus dem Dienst dann möglichst medienbruchfrei übernehmen und weiterverarbeiten.

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