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Mit dem digitalen Einbürgerungsantrag können Menschen, die eine deutsche Staatsbürgerschaft erwerben wollen, zeitgemäß per Web-Formular den Prozess vorbereiten und durchführen. Ein Quick-Check informiert die Interessierten transparent, ob sie die Voraussetzungen erfüllen. Die kommunalen Einbürgerungsstellen sind dadurch entlastet von der Beantwortung häufig gestellter Fragen und können ihre Zeit und Expertise auf anspruchsvolle und hochwertige Beratung und Fallbearbeitung fokussieren.

Der digitale Einbürgerungsantrag ist ein länderübergreifendes Projekt unter Federführung des Landes NRW, finanziert aus Mitteln des Bundes-Konjunkturpaketes und entwickelt von kommunalen IT-Dienstleistern unter Federführung des KDN mit der regio iT als Hauptentwicklungspartner. Sie finden alle Informationen zum Projekt auf unserer offenen Datenbank: https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekte/details/einbuergerung

Der digitale Einbürgerungsantrag wird im Kommunalportal.NRW bereitgestellt mit OSCI-Schnittstelle zur Datenübermittlung und ePayBL als Bezahlplattform. Um mit Ihrer Kommune am digitalen Einbürgerungsantrag teilzunehmen, folgen Sie diesem Leitfaden. Bei Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Herzlich, Ihr Umsetzungsteam

Sascha Duwendag     

Gesamtprojektleitung im Auftrag des KDN

E-Mail: sascha.duwendag@bimoso-consulting.de   

Telefon: 0175 2029965

Andreas Hölzle 

Koordinator des OZG-Themenfeldes Ein- und Auswanderung im KDN                                              

E-Mail: andreas.hoelzle@kdn.de                                                  

Mobil: 0151 72129269


In 5 Schritten zum Onlinedienst digitale Einbürgerung

1. Schlüsselpersonen Ihrer Verwaltung einbeziehen


Das vom Deutschen Bundestag beschlossene Onlinezugangsgesetz (OZG) ist der gesetzliche Rahmen für die Anbindung Ihrer Kommune an diesen gemeinsamen Dienst.

Umso wichtiger ist ein guter Projekterfolg! Bereiten Sie daher die Einführung jedes OZG-Dienstes im Dialog vor. Benennen Sie eine Ansprechperson zur Koordination aller Stakeholder:


Binden Sie den jeweiligen Fachbereich und die zentrale(n) OZG-Ansprechperson(en) Ihrer Kommune ein.


Beraten Sie sich mit Ihrem kommunalen IT-Dienstleister im KDN über Anbindungsmöglichkeiten bei Ihnen vor Ort.


Letztlich ist die Verwaltungsspitze für jeden OZG-Dienst verantwortlich. So steht es dann auch im Impressum des Dienstes.


Beziehen Sie die Personalvertretung ein. Ein Musteranschreiben zur Information des Personalrats finden Sie hier: 2022-01-05 Muster Personalrat für Kommunen_Wohngeld.docx


Bedenken Sie den Datenschutz. Erhebung personenbezogener Daten muss in einem Formblatt gem. DSGVO Art. 13 und Art. 30 erfasst werden.


Bei Rückfragen steht Ihnen die
Projektgruppe des Dienstes mit der jeweiligen Themenfeld-Koordination im CCD des KDN zur Verfügung.

Eine Einstiegs-Seite in die Thematik zur Einbindung neuer Stakeholder mit Erläuterungen und Glossar sowie weiterführenden Infos bietet Ihnen https://digital-direkt.nrw.

2. Vertrag abschließen


Da alle zentralen Dienste zunächst auch zentral ausfinanziert sind, beinhaltet die vertragliche Abbildung zunächst vor allem das Thema der Auftragsdatenverarbeitung. Hierzu bestehen bereitgestellte Muster.

2.a Sie nutzen das Kommunalportal.NRW?


Die Nutzung aller über das Kommunalportal.NRW zentral angebotenen OZG-Dienste basiert auf dem gleichen Vertragsmuster. Für zentral angebotene OZG-Dienste, die nicht in Form-Solutions entwickelt sind, gibt es zu diesem Vertragsmuster jeweils ein eigenes Beiblatt (Ergänzungsvereinbarung) mit Ansprechperson für den Dienst und Leistungen zum Service-und Produktmanagement.


2.b. Sie nutzen ein eigenes Portal von regio iT oder SIT?


Sie nutzen Ihr eigenes Portal von regio iT oder SIT?

  • wenden Sie sich an Ihren Ansprechpartner für Ihr kommunales Serviceportal
  • es sind bilaterale Verträge zur Auftragsdatenverarbeitung zu schließen;
  • KDN gibt der Kommune volle Nutzungsrechte für den Dienst, inkl. eigene Betriebsstätte. Mit KDN ist hierzu kein Vertrag notwendig.
  • Für Serviceleistungen und deren Kosten sind Kommunen selbst verantwortlich:
    • 1st Level
    • 2nd Level
    • Beteiligung am Produktmanagement

2.c. Sie nutzen ein anderes eigenes Serviceportal oder möchten kein Serviceportal nutzen?


Wenn Sie den Dienst ohne Portalmandanten nutzen möchten, dann erhalten Sie eingehende Anträge lediglich über den OSCI-Weg.

Sie müssen über Ihre individuelle Lösung vor Ort, durch einfache Verlinkung, am Portalverbund teilnehmen.

Sollten Sie sich für diese Lösung entscheiden, wenden Sie sich an Ihren kommunalen IT-Dienstleister im KDN.


3. Antragsempfang und Benachrichtigung einrichten


Je nach Dienst bestehen verschiedene Möglichkeiten, die Online-Antragsdaten zu empfangen und mit den Absendern zu interagieren.

Auf unserer offenen Datenbank sehen Sie die Möglichkeiten jedes einzelnen Dienstes: https://ozg.kdn.de/umsetzungsprojekte Hier können Sie auch Filter auswählen, zum Beispiel nach dem Zielportal.

Wichtiger als die Technik ist der Mensch.

Schulen Sie alle zuständigen Mitarbeitenden der Fachabteilung über die für den einzelnen OZG-Dienst eingerichteten Empfangs-, Bearbeitungs- und Interaktionsmöglichkeiten!



3.a Antragsempfang über den Postkorb im Portal


Die folgenden Inhalte beziehen sich auf das Kommunalportal.NRW. Sie sind aber bei den in NRW gebräuchlichen kommunalen Portalen ähnlich.

Die Portale von regio iT und SIT liegen dem Kommunalportal.NRW zugrunde.

Sie haben noch kein Portal und möchten in Ihrer Kommune gerne das Kommunalportal.NRW einführen?

Hier finden Sie weitere Informationen zur Einführung: https://www.kdn.de/kommunalportal/

Das Kommunalportal.NRW enthält ein Sachbearbeitungspostfach mit Rückkanal zur antragsstellenden Person.

Inzwischen erfolgt der Rückkanal über das Postfach im interoperablen Servicekonto.NRW

Demonstration vom Sachbearbeitungs-Postfach im Video-Mitschnitt:

Einrichtung von Postfächern und Benachrichtigungen

Im Administrationsbereich können Sie einzelne Mitarbeitende dem Dienst zuordnen. Diese erhalten dann eingegangene Anträge in ihren Portal-Postkorb und können diese in Bearbeitung nehmen. Bei jedem Eingang gibt es eine E-Mail-Benachrichtigung an zugeordnete Mitarbeitende. 

Anleitung:

  1. Loggen Sie sich mit Administrationsrecht im Sachbearbeitenden-Backend Ihres Portalmandanten ein.
  2. Legen Sie, sofern noch nicht erfolgt, Accounts für die zuständigen Mitarbeitenden an.
  3. Kontrollbereich → Apps → BIS-Admin
  4. Wählen Sie Ihren Dienst
  5. Klicken Sie rechts im Zuständigkeitsbereich auf "Sachbearbeitende"
  6. Wählen Sie die zuständigen Mitarbeitenden aus.

Step-by-Step-Anleitung mit Screenshots zum Anlegen von Sachbearbeitungs-Postkörben zu Online-Diensten im Kommunalportal.NRW

Wird der Rückkanal genutzt, so können Benachrichtigungen an die antragsstellende Person gehen: Statusmeldungen, Fragen etc. Zukünftig wird für den Rückkanal das Servicekonto.NRW mit seiner Postfach-Komponente genutzt. Dann können auch behördliche Dokumente (je nach Sicherheitsniveau) über den Rückkanal versandt werden, wenn die antragstellende Person diesem zugestimmt hat.  

Der Rückkanal vom Kommunalportal.NRW an das Servicekonto.NRW funktioniert für Nachfragen und Rückfragen, ist aber aus rechtlichen Gründen nicht für den Bescheidversand geeignet.


3.b Datenschnittstellen über OSCI-Transport


Die sichere OSCI-Infrastruktur ermöglicht medienbruchfreie Übernahme von Antragsdaten.

Über die sichere Infrastruktur für Datentransport OSCI gelangen die eingegebenen Antragsdaten maschinenlesbar vom Portal in das IT-System Ihres Fachamtes. Die Adressierung erfolgt durch das Deutsche Verwaltungsdiensteverzeichnis (DVDV). Anhand der Routinginformationen aus dem DVDV wird der zuständige OSCI-Empfänger (Intermediär) angesprochen.

Für die Abholung der Antragsdaten vom Intermediär schaltet die Kommune, die für die Verarbeitung des Antrags zuständig ist, einen XTA2-Server vor das Fachverfahren, der seinerseits die Daten via OSCI vom Intermediär aktiv abholt. Es wird dementsprechend eine XTA2-Schnittstelle im Fachverfahren vorausgesetzt. Liegt eine Schnittstelle nicht vor, wird sie von den Kommunen bzw. deren IT-Dienstleistern implementiert.

Ihr kommunaler IT-Dienstleister im KDN unterstützt Sie bei den erforderlichen Schritten zur Antragsdatenübermittlung über OSCI.

Sie benötigen:

  1. ein Zertifikat
  2. einen Eintrag Ihrer Kommune für den OZG-Dienst
  3. einen OSCI-Client

3.b.1 OSCI-Zertifikat besorgen


Sie benötigen möglichst je Dienst mit Datenübermittlung über OSCI ein eigenes Zertifikat. Planen Sie die Beauftragung des Zertifikats frühzeitig, denn dies erfordert in der Regel einige Vorlaufzeit!

Es gibt verschiedene Zertifizierungsstellen (Certificate Authority - CA), die Zertifikate ausstellen. Ihr kommunaler IT-Dienstleister im KDN kann in der Regel das Zertifikat für Sie besorgen - er hält möglicherweise sogar einen Rahmenvertrag mit einer Zertifizierungsstelle. Die Kosten je Zertifikat liegen bei ca. 20 Euro und ein Zertifikat hat in der Regel eine Gültigkeit von 3 Jahren. Diese Rahmenbedingungen können allerdings je nach Anbieter divergieren.

KDN-Mitglied SIT bietet die Beschaffung von Zertifikaten über den folgenden Link an: https://www.sit.nrw/bestellformular-v-pki-zertifikate 

Anleitung zurZertifikatsbestellung: https://www.dataclearing-nrw.de/glossar/glossarliste/detailansicht/eintrag/Zertifikate

Einen Leitfaden zur Zertifikatsbestellung am Beispiel Wohngeld finden Sie hier: Anbindungsleitfaden Wohngeld           

Hinweise zum öffentlichen Schlüssel

Das Zertifikat selbst enthält den privaten Schlüssel und muss unbedingt bei Ihnen unter Verschluss bleiben. Bitte stellen Sie sicher, das Unbefugte keinen Zugriff auf das Zertifikat erhalten.

Sie erkennen öffentliche Schlüssel in der Regel an der Endung „cer“, „crt“ oder „der“ – Zertifikate (mit privatem Schlüssel) an der Endung „p12“.  Sollten Sie den öffentlichen Schlüssel noch nicht aus dem Zertifikat exportiert haben, können Sie dies mit Hilfe Ihres Internet Browsers tun. Im Folgenden ist die Vorgehensweise unter Verwendung des Microsoft Internet Explorers (IE) beschrieben. In anderen Browsern funktioniert der Schlüsselexport ähnlich:
Machen Sie einen Doppelklick auf die p12-Datei. Es öffnet sich eine Installationsroutine, die Sie durch die Installation des Zertifikates im IE führt. Im Zuge der Installation müssen Sie das Passwort zu Ihrem privaten Schlüssel eingeben. Lassen Sie den Assistenten ohne Änderungen durchlaufen.
Sobald das Zertifikat installiert ist, finden Sie es im IE unter „Extras“ Æ „Internetoptionen“ Æ „Inhalte“ Æ „Zertifikate“ Æ „Eigene Zertifikate“. Markieren Sie das gewünschte Zertifikat und klicken Sie auf „Exportieren“. Folgen Sie erneut dem Assistenten ohne
Änderung der Voreinstellungen und legen Sie den öffentlichen Schlüssel als cer-Datei im Dateisystem ab. Als Dateinamen können Sie z.B. die AZR-Nummer Ihrer Behörde (jede Behörde besitzt eine Nummer im Ausländerzentralregister AZR) gefolgt von einem Unterstrich und dem Zusatz „Transport“ bzw. „Inhalt“ eingeben (z.B. 051500_Transport).
Der öffentliche Schlüssel kann anschließend per Mail weitergeleitet werden. Sie sollten die Datei vor dem Versand in ein Zip-File packen, damit der Schlüssel beim Versand nicht verloren geht.

3.b.2 Den neuen OZG-Dienst Ihrer Kommune im DVDV eintragen


Sie müssen Ihr Fachamt mit dem gemeinsamen OZG-Dienst verknüpfen.

Die Verknüpfung erfolgt im Deutschen Verwaltungsdiensteverzeichnis (DVDV). Jeder zentral gemanagte Dienst, der sicheren Datentransport über OSCI beinhaltet, wird von der entwickelnden Stelle in das Deutsche Verwaltungsdiensteverzeichnis (DVDV) eingetragen. Zum Eintragungskonzept eines Dienstes gehört auch die entsprechende Behördenkategorie Ihres Fachamtes. 

Die verknüpfung mit Ihrem Fachamt ist im Eintragungskonzept jedes Dienstes festgelegt. Sie funktioniert dann in der Regel (je nachdem, was das Eintragungskonzet des Dienstes vorsieht) über die Verknüpfung des Dienste-Präfixes mit dem Allgemeinen Gebietskörperschaftsschlüssel (AGS). Sie finden den AGS Ihrer Kommune in unserer offenen Datenbank: https://ozg.kdn.de/kommunen 

Hier finden Sie die Anleitung zum DVDV-Eintrag: https://www.krzn.de/C12575EF001E24CD/files/handreichung_dvdv_eintrag_2013_08_07.pdf/$file/handreichung_dvdv_eintrag_2013_08_07.pdf?OpenElement Die Verknüpfung selbst erfolgt über das folgende Formular: https://www.krzn.de/dvdv-eintrag

3.b.3 Empfangspunkt festlegen


Im DVDV kann je Dienst und Kommune ein Empfangspunkt hinterlegt werden.

Das heißt: Jede Kommune muss für jeden OSCI-fähigen Dienst den Empfangspunkt festlegen und bereitstellen. Der Empfangspunkt kann sein:

  • ein XTA-Server
  • ein File Server
  • ein Postfach
  • ein OSCI-Client

Aus dem Intermediärs-Postfach für die Kommune können Daten abgerufen werden. Ob die XML-Datei oder das PDF des Antrags oder beides ins Intermediärs-Postfach gesendet wird, entscheidet die Kommune. Der XTA-Server filtert die für ihn eingestellten Anteile (PDF und/oder XML) raus. Das ist eine Alternative zum Aufruf des Portal-Postfachs.

Die Daten dürfen erst dort entschlüsselt werden, wo sie auch weiterverarbeitet werden.

Die ideale Ausgestaltung des Empfangspunktes hängt somit von den Gegebenheiten in Ihrem zuständigen Fachamt ab: Welches sind die weiterverarbeitenden Systeme, und wo sind sie betrieben?

Zur Festlegung des Empfangspunktes ist also der Betreiber des Fachverfahrens (bzw. der E-Akte oder des sonstigen weiterverarbeitenden Systems) einzubinden. Der Betreiber muss die empfangenen Datenpakete am Entschlüsselungspunkt empfangen.

Der Entwickler bzw. Hersteller des weiterverarbeitenden Systems muss die strukturierten Daten in die Ziel-Software aufnehmen können. Unsere gemeinsamen OZG-Projekte binden in der Regel die Hersteller bereits bei der Erarbeitung der Datenstandards ein, sodass diese hierauf vorbereitet sind.

Ihre Behörde kann die Daten aus dem Dienst dann möglichst medienbruchfrei übernehmen und weiterverarbeiten.

3.b.4 OSCI: Rückkanal für Rückfragen und Bescheidversendung seitens Kommune


Der Rückkanal über OSCI ist erst Gegenstand weiterer Ausbaustufen.

Im Gegensatz zum nativen Sachbearbeitungs-Backend im Kommunalportal.NRW enthalten die OSCI-Transportwege heute noch keinen Rückkanal zur Person, die den Antrag gestellt hat. Dies steht auch im Zusammenhang mit dem Postfach im Servicekonto.NRW.

Derzeit erfolgt der Rückkanal noch mit Medienbruch über den herkömmlichen Weg (also in der Regel postalisch).

Generell ist der Rückkanal aus rechtlichen Gründen derzeit nicht für den Bescheidversand geeignet.

4. Die Bezahlplattform einbinden


Die öffentlich-rechtliche Bezahlplattform ePayBL vereint alle gängigen Zahlungsdienste und kommunalen Kassensysteme.

Bei kostenpflichtigen Anträgen sollten Sie ePayBL frühzeitig anbinden, um mögliche Verzögerungen zu vermeiden:

    • Schließen Sie (sofern noch nicht erfolgt) eine Vereinbarung mit Ihrem Mitglied im KDN über die Nutzung von ePayBL ab. Bestehende ePayBL-Verträge können in der Regel genutzt werden.
    • Tätigen Sie ggf. einen Abruf aus dem Rahmenvertrag der ePayBL-Entwicklergemeinschaft, sofern Sie keinen geeigneten Eigenvertrag über Zahlungsverkehrsdienstleistungen beibringen wollen. Dieser wird mit PAYONE geschlossen. Die Rechnungsstellung erfolgt von der S-Public Services GmbH an die Kommune (Link zum Vertrag: https://fs.egov.sachsen.de/formserv/findform?shortname=sid_antrag_zvp&formtecid=2&areashortname=SMI_SID).
    • Bei paydirekt- und/oder PayPal-Nutzung sind von der Kommune zusätzliche Verträge mit den Zahlverfahrensanbietern abzuschließen.

Infos unter: https://www.kdn.de/epaybl/

Die Kommunen müssen bei zahlungspflichtigen Diensten folgende Kosten tragen:

  • Transaktionskosten für ausgeführte Zahlungen via ePayBL
  • Anbindungsaufwand von ePayBL an HKR-Systeme


Über das Kommunalportal.NRW können Sie ePayBL einfach an OZG-Dienste anbinden.

Anleitung: Anbindung Kommunalportal.NRW#3.2.2.2OnboardingePayBL

Mitschnitt Infoveranstaltung:


Die Gebühren kommen aus einem Portal-Service und werden während der Veröffentlichung eingetragen. Dies funktioniert im Kommunalportal.NRW über eine Serviceanfrage.

Sie können inzwischen neben ePayBL auch pmPayment und Infoma Payment ans Kommunalportal.NRW anbinden (lassen). Dies ist allerdings individuell kostenpflichtig zu beauftragen bei dem jeweiligem Betreiber und der AG Portalentwicklung. Ein erhöhter Anbindungsaufwand entsteht allerdings dadurch, dass bei jeder einzelnen Dienste-Anbindung die Kompabilität bei jedem Update neu herzustellen ist.

  • Infoma:
    • verschiedene Betriebsstätten - Anbindung in deren Verantwortung
  • pmPayment:
    • regio iT: Cloud-Anwendung bei GovConnect
    • evtl. weitere Betriebsstätten

In einem bundesweiten Projekt wird derzeit eine Standard-Schnittstelle zur Anbindung von Bezahlplattformen entwickelt. Mit Blick auf diese Entwicklung wird derzeit von der Anbindung weiterer Bezahlplattformen an das Kommunalportal.NRW Abstand genommen.

5. Ihren neuen OZG-Dienst bekannt machen

5.a. Interne und externe Kommunikation zur Einführung Ihres neuen Dienstes


Wir begleiten jede Inbetriebnahme zentral gemanagter OZG-Dienste mit speziellen Informationsangeboten. Sprechen Sie uns bei Fragen an.

Dieser Kommunikations-Guide soll Sie bei der Bekanntmachung eines Dienstes unterstützen. Die aufgezeigten Medienbeispiele beziehen sich auf den Wohngeld-Antrag, sind aber in dieser Form für alle Dienste denkbar.

5.b. Nachhaltige Auffindbarkeit dank allgemeiner, suchmaschinenfreundlicher Datenstruktur im Portalverbund (Verwaltungssuchmaschine)


Tragen Sie Ihren neuen OZG-Dienst im Portalverbund.NRW ein, damit er überall im Internet direkt gefunden wird!

Die Bereitstellung von Informationen im Portalverbund ist für alle Behörden laut OZG eine gesetzliche Pflicht.

Mit dem Portalverbund.NRW erscheint Ihr neuer Dienst in sämtlichen angeschlossenen Portalen und Apps. Ihr Angebot erhält darüber hinaus auch ein verbessertes Ranking in gängigen Suchmaschinen wie Google (daher auch der Begriff "Verwaltungssuchmaschine" VSM).

Wie das geht? → Teilnahme der Kommunen am Portalverbund.NRW

Alle Online-Dienste werden dadurch mindestens per Verlinkung ebenfalls auf dem Kommunalportal.NRW und allen Portalen des Landes auffindbar sein und können außerdem auf sämtlichen anderen Portalen eingebettet werden.

Jenseits vom Portalverbund.NRW sind technische Einbettungen in lokale Internetauftritte und Web-Angebote nicht Bestandteil des zentralen Dienste-Angebots an Kommunen, können aber je nach Gegebenheit vor Ort in Eigenverantwortung realisiert werden.

Serviceorientiert gedacht

Wenn Sie die Leistung Einbürgerung im Portalverbund bereitstelln, dann ergänzen Sie bei der Gelegenheit direkt auch die Leistung Einbürgerungstest. Hierzu wurde kein OZG-Projekt durchgeführt, da die Volkshochschulen, die diese Leistung erbringen, in aller Regel bereits über eine Online-Anmeldung verfügen. Es genügt also, an dieser Stelle unter Online-Dienst die entsprechende Seite Ihrer lokalen VHS zu verlinken.


Besonderheiten

  • Die Anbindung des Dienstes in Bestandsportale oder andere Intermediäre wie z.B. OK.Komm ist nicht im zentral angebotenen Leistungsumfang und muss durch interessierte Kommunen separat veranlasst werden.

Ansprechpersonen

Gesamtkoordination:

Sascha Duwendag, bimoso Consulting Gmbh: sascha.duwendag@bimoso-consulting.de

Koordination für NRW:

Andreas Hölzle, KDN: andreas.hoelzle@kdn.de


IT-Dienstleister:


Dirk Schweikart, regio iT: dirk.schweikart@regioit.de

Gerrit Weber, regio iT: gerrit.weber@regioit.de


Pilotkommunen zum Erfahrungsaustausch:

Volker Fliege, Bürgeramt Bielefeld: volker.fliege@bielefeld.de

Checkliste

Diese Aufgabenliste kann Ihnen bei der internen Arbeitsweise behilflich sein.

  • Einbeziehung aller relevanter Akteure in der eigenen Verwaltung
    • Einbürgerungsstelle
    • Verwaltungsspitze
    • Personalverwaltung
    • Datenschutzbeauftragte:r
    • Kommunaler IT-Dienstleister

  • Vertragsabschluss
    • Unterzeichnung Nutzung Kommunalportal.NRW
    • Unterzeichnung AV-Vertrag für den Onlinedienst
    • Unterzeichnung Vertrag für die Nutzung der Bezahlplattform ePayBL oder andere Bezahldienste 
  • Einrichtung OSCI-Transport
    • Beauftragung OSCI-Zertifikat
    • DVDV-Eintragung
    • Kontaktaufnahme des Fachverfahrensherstellers zur Empfgangspunkthinterlegung

  • Freischaltung des Online-Dienstes für die Kommune
  • Einbettung des Onlinedienstes im eigenen Serviceportal der Kommune

  • Bekanntmachung des neuen Dienstes
    • Einbeziehung der Pressestelle
    • Nutzung des KDN Kommunikations Guides 
    • Eintragung des Dienstes im Portalverbund.NRW (Verwaltungssuchmaschine)


Sind noch Fragen offen?

Wir erweitern laufend die Liste der häufig gestellten Fragen:


In regelmäßigen Terminen steht Ihnen das Projektteam für individuelle Rückfragen zur Verfügung:

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